Bundesweiter Vorlesetag

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    Ein Tag des Vorlesens in der Schule

     

    Der bundesweite Vorlesetag am 20.11. stellte für die Schülerinnen und Schüler der Grafen von Schaunberg Schule einen abwechslungsreichen Schulvormittag dar.

    Schweren Herzens verzichtete man aufgrund der Corona-Pandemie auf fremde Lektoren. So gestaltete  jede Lehrkraft in ihrem Klassenzimmer einen Vorleseraum. Da das Motto des Vorlesetages „Europa und die Welt“ zum Titel hatte, wurde auch entsprechend die passende Lektüre ausgewählt. Die Kinder der 3. und 4. Klasse und der 1.und 2. Klasse durften einmal das Zimmer wechseln und zwei Geschichten von zwei Lehrerinnen anhören. Jedes Kind durfte sein Lieblingskissen mitnehmen, um es sich darauf gemütlich zu machen. Tische und Stühle wurden beiseite geschoben, damit genügend  Platz geschaffen wurde.

    Für die 1. Klasse gab es am Vorlesetag das Bilderbuch „Flaschenpost, schwimm übers Meer“, eine Geschichte von Lore Leher mit Bildern von Astrid Krömer. Die Kinder konnten das Erlebnis des Jungen Jens und seiner Flaschenpost mit dem Kamishibai (Erzähltheater) verfolgen. Jens lebt auf einer kleinen Insel in der Ostsee. Dort ist sein Papa der Leuchtturmwärter. Manchmal fühlt sich Jens sehr einsam. Deshalb beschließt er eine Flaschenpost zu schreiben mit der Nachricht: „Wer will mein Freund sein?“ und zeichnet sich selbst noch drauf. Die Flaschenpost landet auf ihrer Reise um die Welt an verschiedenen Orten wie Madagaskar, Sri Lanka, China, Mexiko und sogar Grönland. Überall findet sich ein Kind, das ebenfalls ein Bild von sich auf dem Brief in der Flaschenpost hinterlässt. Die Kinder könnten nicht verschiedener sein! Als die Flaschenpost zu Jens zurückkommt, ist er glücklich – denn Freunde hat er auf der ganzen Welt.

    Im Anschluss durfte sich jedes Kind, wie die Kinder im Buch, auf einen Papierstreifen malen, so dass ebenfalls eine lange Flaschenpost entstand.

    Der Vorlesetag in der 2. Klasse begann damit, dass die Kinder „Die Geschichte vom Igel“ vorlasen. Unser Praktikant David stellte dann den Schülern mit dem Leseprojekt „Der erste Satz“ Bücher vor. Verschiedene Bücher wurden mit dem Cover nach oben auf dem Boden ausgelegt. Anschließend wurde jeweils eine zu jedem Buch vorbereitete Karte, auf der nur der erste Satz des Buches stand, vorgelesen. Die Schüler versuchten nun zu erraten, zu welchem Buch dieser Satz stammen könnte und David stellte dann das Buch kurz vor. Neugierig auf Bücher gemacht, durften die Kinder sich hinterher Bücher ausleihen.

    Zu Beginn der 3. Stunde begrüßte zunächst Felix, der Hase, der vielen Kindern nicht mehr bekannt war, die Schüler. Danach wurde aus dem Buch „Briefe von Felix – Ein kleiner Hase auf Weltreise“ vorgelesen.

    In den Briefen aus London, Paris, Rom, Kairo, Kenia und New York, die der verlorengegangene Kuschelhase Felix an Sophie schrieb, erfuhren die Kinder viel Interessantes über diese Städte, die bekannten Bauwerke und die Menschen, die dort leben.

    Gott sein Dank kehrte der kleine Weltenbummler Felix am Ende des Buches rechtzeitig vor Weihnachten zu Sophie, die schon sehnsüchtig auf ihn wartete, zurück.

     

    Petra Stiller, Klassenlehrerin der 3. Klasse, wählte die Briefe von Herrn Lehmann, um Interessantes über fremde Länder zu erfahren. Im Klassenzimmer der 3. Klasse begaben sich die Kinder zusammen mit dem Gartenzwerg Herr Lehmann aus der Buchreihe „Herrn Lehmanns Reisen um die Welt“ auf die Reise. Zunächst erfuhren sie im Hörbuch zum ersten Band „Abenteuer in Alaska“, wie der kleine Gartenzwerg Herr Lehmann zum Reisen gekommen ist. Um spannende Geschichten für seine Besitzerin Frau Sauertopf zu sammeln, schmuggelt er sich in den Koffer des reiselustigen Nachbarn und bereist mit diesem die Welt. Anschließend wurden den Kindern einige Episoden aus dem zweiten Band „Abenteuer in Neuseeland“ vorgelesen. In kurzen Videos konnte man im Tonstudio dem Sprecher des Hörbuches Henning Krautmacher zuhören, die Autorin Jutta Maas kennen lernen und der Illustratorin Saskia Gaymann auf die Finger schauen. Am Schluss erhielt jedes Kind einige leckere Rezepte, die Herr Lehmann von seinen Reisen mitgebracht hat.

    Katharina Hornung  in der 4. Klasse verknüpfte das HSU-Thema „Wasser“ mit dem Buch „Aminatas Entdeckung“ von Rudolf Schmitt (Hrsg.), um die Problematik der Wasserversorgung in fernen Ländern zu thematisieren und um Einblick in das Leben eines afrikanischen Kindes zu gewinnen. Die Kinder eines afrikanischen Dorfes sind alle schwer erkrankt, und keiner weiß warum. Bis Aminata, ein Mädchen aus einem Dorf im Senegal, entdeckt, dass die Ziegen den Brunnen verunreinigen. Nun wird der Brunnenschacht höher gebaut, gereinigt und feierlich eingeweiht. Das ansprechend illustrierte Buch wurde schrittweise vorgelesen, dazwischen erhielten die Kinder Informationen und Hintergrundwissen. Im Anschluss bearbeiteten die Kinder noch ein Geheft zum Thema Afrika, wobei man u.a. Erdnüsse verkostete, afrikanische Spiele ausprobierte, das Wassertragen auf dem Kopf praktizierte und Zöpfe flechten konnte.

    Alle Kinder freuten sich über die interessanten Geschichten und die gemütlichen Vorlesestunden.

     


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